Dienstag, 3. März 2009

Jetzt aber: Kajaani

Inzwischen wäre der angemessene Schreibstil für diesen Artikel ja eigentlich "Es begab sich zu einer Zeit, dass Imke sich im Schlepptau des ihr keineswegs angetrauten Jünglings auf die Reise in die Weltstadt Kajaani machte... " das wäre allerdings ein bischen zu anstrengend.

Irgendwann im Februar waren wir also wie berichtet in Kajaani und verbrachten einen Wundertraumwintertag, wie noch nicht berichtet erkundete ich auch die Stadt. Die ist hilfreicherweise auch nicht so groß, es war nämlich ziemlich kalt und windig ;-).

Kajaani ist geprägt von etwas gegensätzlicher Architektur. So wurde eine Wasserschlossruine mit einer darüber führenden Straßenbrücke und zwei Wasserkraftwerken "kombiniert" und die bestehenden alten Gebäude mit Beton umrahmt. Das führt zu etwas bizarren Anblicken, wie z.B. diesem hier:Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus (das kleinste Haus am Platz):
und die Holzkirche:Auch wenn es die Bildauswahl vielleicht nicht gerade nahelegt, ist Kajaani für mich eine gemütliche Kleinstadt mit einigem an Leben -- allerdings haben es einige Leute wohl gerade recht schwer, weil eine grosse Papierfabrik neulich geschlossen wurde.

Was ich ausserdem an diesem Wochenende gelernt habe: In Finnland gehen die Leute wirklich nur zum Essen zur Tankstelle. Wobei "Tankstelle" in diesem Fall auch etwas untertrieben ist, neuerdings gibt es in Finnland diese "Laden und Riesenrestaurant mit Tankstellenanschluss"-Konglomerate, auch "ABC" genannt.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Publikim sagt:

Das Publikum bedankt sich für die schönen Fotos und würde gerne mal so ein Bild von so einer echt Finnischen Tanke sehen.

Jukka hat gesagt…

Die Tanke in Finnland ist schon eine Ehre wert.Da sitzen die Maenner nach Feierabend,trinken Kaffee und unterhalten,zu Hause sprechen sie dann gar nichts mehr.Essonbaari(ESSO)ist schon finnisches Kulturgut.